DER HUTAUFSETZER - Horst Brettel (26.04.2022)

nachfolgend ein Artikel aus HER(R)BERGSKIRCHEN – Der Hutaufsetzer (herrbergskirchen.org)

Sein Organisationstalent ist in der Dorfgemeinschaft von Neustadt am Rennsteig sprichwörtlich. Jetzt legt der 74-Jährige viele seiner Ehrenämter langsam nieder – die HER(R)BERGSKIRCHE lässt ihn aber noch nicht los.

„Mittlerweile gibt es in Neustadt ein geflügeltes Wort: Wenn der Horst dir entgegenkommt, dann wechsle die Straßenseite“, erzählt der so etwas zweifelhaft Geehrte lachend und hält noch einmal die Flamme in die verglühende Pfeife. „Denn der hat sicher eine Aufgabe für dich!“ Nun mag man sich wundern, welche Aufgaben überhaupt noch übrigbleiben, wenn Horst Brettel erst einmal Hand angelegt hat. Er hat ab 2017 das erste der HER(R)BERGSKIRCHENprojekte mit aufgebaut und begrüßt heute noch viele Gäste persönlich. Und darüber hinaus: Brettel ist seit 2001 Mitglied im Gemeindekirchenrat und war bis 2019 in der Kreissynode; er war Vorsitzender des Finanzausschusses des Kirchenkreises und dessen Präses. Außerdem war er auch zehn Jahre lang stellvertretender Bürgermeister. Und die Interessengemeinschaft Neustadt am Rennsteig hat er gegründet. Ziel: das Dorf gegen alle Widrigkeiten des ländlichen Raumes lebenswert zu gestalten. „Das Nein-Sag-Gen fehlt mir“, sagt er in der Spätsommersonne auf der Bank im Garten der Michaeliskirche, um die, man ahnt es, er sich kümmert.

Aber es ist natürlich auch so, dass ein Ort wie Neustadt am Rennsteig bei aller Idylle, inmitten derer die Neustädterinnen leben, auch ab und zu einen braucht, der*die sich den Hut aufsetzt. Hände, die anpacken, die finden sich dann immer. In den Schieferhäusern über dem Tal des Flüsschens Schleuse ist der Wandel angekommen. Nachdem die Bevölkerungszahl lange rapide zurückging, halten sich Geburten und Todesfälle mittlerweile die Waage. Junge Familien ziehen her. Andererseits ist das Gefüge der Dorfgemeinschaft an vielen Stellen beult. Der Kandidat der AfD erhielt bei der letzten Landtagswahl im Dorf mehr als ein Drittel der Stimmen – und das ärgert Brettel gewaltig.

Das Dorf liegt zwar als eine von wenigen Ortschaften direkt am Rennsteig-Wanderweg – der verläuft gleich vor der Michaeliskirche –, aber doch in einer Randlage. Das Jahr 1989 prägt viele Biografien. Auch die von Horst Brettel. Er stammt aus dem oberfränkischen Coburg. Kurz nach der Wende lernte er seine jetzige Lebensgefährtin kennen. Der Systemprogrammierer entschied sich 1996, in ihre Heimat am Rennsteig zu ziehen – und landete in Neustadt. Der Start war nicht einfach. Es hat einige Jahre gedauert, bis er angekommen ist, im Dorf und in der Dorfgemeinschaft. Und: „Wenn du als Wessi in so eine Region kommst, hast du sehr schnell den Ruf eines ‚Besser-Wessis‘ weg. Ich habe mich jedes Jahr bei der Kirchweih gefreut, wenn ich wieder ein paar Leute mehr kannte.“ Also Verantwortung nur übernehmen, um sich zu integrieren? Nein, sagt Brettel: „Mich motivieren Probleme.“ Heute hat Brettel zwar erkannt, dass er kein Nein-Sag-Gen hat, aber dafür kann er etwas viel Selteneres: Verantwortung abgeben. Als Vorsitzender des Kirchengemeindeverbandes Neustadt-Altenfeld ist seine Freizeit aber auch weiterhin gut ausgefüllt und die nachhaltige Entwicklung der HER(R)BERGSKIRCHE bleibt für ihn eine Herzensangelegenheit. Umso besser, dass die Zukunft der Kirche auf mittlerweile sechs Schultern verteilt werden kann

Baum- und Strauchschnitttermine der Landgemeinde (22.04.2022)

Baumaßnahme Neue Straße (01.04.2022)

Der Stadtrat der Landgemeinde hat in seiner Sitzung am 22.03.2022 den Ausbau der Neuen Straße vergeben.

Der Stadtrat beschließt den Auftrag für den Straßenbau Hüttenstraße 2. BA im OT Neustadt an die Firma Tiefbau Schramm GmbH, Ilmenau zu vergeben. Angebotssumme Brutto: 210.472,40 Euro.

Neustadt: Zwei Jahre nach Coronaausbruch (22.03.2022)

Neustadt am Rennsteig war im März 2020 für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt worden. Am Ende der Quarantäne waren 49 Bewohner mit Corona infiziert, zwei davon starben. Der Jenaer Infektiologe Mathias Pletz untersucht den Ausbruch mit seinem Team und kommt zu dem Schluss, Antikörper seien gegen Corona nur die halbe Miete.

Eine Kombination aus einer natürlichen Infektion und Impfung ist aus Sicht des Jenaer Infektiologen Mathias Pletz derzeit der beste Schutz vor Corona. Menschen, die eine Infektion überstanden haben und geimpft sind, haben demnach einen guten Schutz, da Antikörper nicht nur durch die Impfung produziert werden.

Auch durch eine Infektion werde das Immunsystem aktiviert. Eine vierte Impfung ist nach Ansicht des Infektiologen nicht für alle sinnvoll. Diese empfiehlt er nur für über 70-Jährige mit einem geschwächten Immunsystem und gefährdete Personengruppen.

Pletz untersucht mit seinem Team der Uniklinik Jena unter anderem seit zwei Jahren einen der ersten großen Corona-Ausbrüche in Thüringen in Neustadt am Rennsteig im März 2020. Der 1.000 Einwohner Ort im südlichen Ilm-Kreis war damals für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt worden. Am Ende der Quarantäne waren 49 Bewohner mit Corona infiziert, zwei davon starben. Die Dunkelziffer, also die Zahl, der nicht erfassten Infektionen, lag laut Pletz bei zwei bis vier Prozent. Das hatten Untersuchungen vor Ort ergeben.

Die Neustadt-Studie war bereits zuvor zu dem Ergebnis gekommen, dass nur die Hälfte der PCR-positiv getesteten Neustädter sechs Wochen nach der Infektion Antikörper gebildet hatte. Keine Antikörper wurden vor allem bei denen gefunden, die nur leichte Symptome hatten.

Laut Pletz wurde mit sechs verschiedenen Antikörpertests gearbeitet. Antikörper seien daher im Schutz gegen Corona nur die halbe Miete, so Pletz. Das Team um Pletz kam außerdem zu dem Ergebnis, dass Antikörper ein Jahr lang in 80 Prozent der Fälle bei der damaligen Variante nachweisbar waren. Die Studie ergab zudem, dass die Geruchsstörung und die damit verbundene Geschmacksveränderung nach einer Infektion noch sehr lange anhielten.

An der Studie haben sich rund 70 Prozent der Neustädter beteiligt. Knapp 630 Einwohner ließen sich Blut und Abstriche abnehmen und füllten Fragebögen aus. Die Studie soll bis zum Sommer fertiggestellt sein.

Quelle: mdr thüringen

kein Schwämmklopferfest mehr (08.02.2022)

Aus der Lokalpresse war zu entnehmen, dass es keine IG Schwämmklopferfest mehr gibt. Demzufolge wird es das Schwämmklopferfest in seiner gewohnten Form nicht mehr geben.

Alternativ veranstaltet der Rennsteigverein am 02. Juli zwischen 14 und 17 Uhr am Rennsteigmuseum eine "Klopferveranstaltung" als Tag des Zunderschwamms.

„Aus Neun mach Fünf“! (24.01.2022)

Unter diesem Motto entstand die Idee die „alten“ Rundwanderwege um Neustadt am Rennsteig zu überprüfen, die Qualität der Beschilderung zu verbessern und der Wanderwegekonzeption des Landes Thüringen anzupassen. In den vergangenen Wochen wurde diese nun umgesetzt! Fünf Rundwanderwege plus der 4-Teiche-Wanderung mit neuer Markierung und Nummerierung zählen nun zum Angebot für Einheimische und Gäste die Flora und Fauna rund um den staatlich anerkannten Erholungsort zu erleben und zu genießen.

Die Wanderkarte vom Verlag „grünes herz“ wird dahingehend noch überarbeitet.

Im Zuge dessen wurde an verschiedenen Schutzhütten jeweils eine Tafel mit der neuen „Müllkampagne“ angebracht. Wir hoffen, dass diese Ihre Wirkung zeigen!

Ganz herzlich möchten wir uns bei Jens Schmidt, ehrenamtlicher Wegewart in Neustadt a. Rstg., bedanken. Bereits seit mehreren Jahren ist er in der Gemarkung Neustadts mit und für die Gäste und Erholungssuchenden unterwegs, beseitigt Müll und gestaltet touristische Infrastruktur. Seine thematischen Wanderungen bei jedem Wetter (auch mit Picknick) können auch für den Einheimischen sehr interessant sein.

In Altenfeld werden in der nächsten Zeit durch den ehrenamtlichen Wegewart, Herrn Manfred Wehner, die um die Flur von Altenfeld befindlichen drei Rundwanderwege neu markiert. Auch ihm schon heute unser herzliches Dankeschön! Im Besonderen auch deshalb, da er aus vermeintlichen Abfallgegenständen, touristisches Inventar kreiert, gestaltet und damit unsere Rastplätze bestückt und optisch aufwertet.

Quelle: LG Großbreitenbach, Amtsblatt 5/2021, Heike Bluhm

Fahrzeuge zu verkaufen (20.01.2022)

Multicar M26 Dreiseitenkipper

EZ: 23.10.2000

 

W 50 Tanklöschfahrzeug

EZ: 11.12.1984

Nähere Angaben finden Sie im nächsten Amtsblatt, welches am 04. Februar 2022 erscheint.

 

Gebote sind schriftlich bis 15.02.2022 an die

 

Landgemeinde Stadt Großbreitenbach

Hauptamt

Markt 11

98701 Großbreitenbach

 

zu richten.

Fragen und Besichtigungen erfolgen über den Bauhofleiter Tilo Zimmermann, Telefon:  036781 241916


Quelle: LG Großbreitenbach

Desinteresse am Ortsteil (15.01.2022)

Das Desinteresse des Ortsteilvorstehers hat bereits vor Langer Zeit begonnen. Seit es feststand, dass Neustadt in der Landgemeinde Großbreitenbach aufgeht, kam von seiner Seite nichts mehr.

Früher permanent um Aufmerksamkeit buhlend, auf Schneebergen stehend das Land anklagend, ist es seit 2018 erstaunlich ruhig geworden. Mit der Bildung der Landgemeinde ist der Ortsteilvorsteher gänzlich in der Versenkung verschwunden. Während andere Kollegen sich mit halbierter Aufwandsentschädigung gemäß der Hauptsatzung begnügen müssen, scheffelt der Neustädter mit seinen Altenfelder und Böhlener Kollegen weiterhin 100% derselben. Dies noch bis zum Ende der Wahlperiode im Sommer diesen Jahres.

Während die Kollegen der anderen Ortsteile sich wenigstens "herablassen" den Einwohnern Weihnachtsgrüße über das Amtsblatt zukommen zu lassen, gibt es seitens des Neustädter Ortsteilvorsteher hier seit Jahren keinerlei Reaktion. Weshalb auch, wenn man sein Schäfchen bereits im Trockenen hat und für keinerlei Einsatz für den Ortsteil volles Geld bekommt. Bemühungen einiger Stadträte, dieser Ungerechtigkeit entgegen zu wirken, verlief im Sande.

Sie haben im Sommer die Wahl der Qual, ob sie diesem Treiben ein Ende setzen oder nicht. Mit Nichtwissen können sie nicht glänzen, jedoch heißt es nicht umsonst: die Dummheit der Menschen ist unantastbar. Eine schöne Woche.

Katzhütte plant wieder Beitritt zu Großbreitenbach (07.01.2022)

Die Gemeinde Katzhütte im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt hat einen neuen Versuch für eine

Fusion mit Großbreitenbach im Ilm-Kreis gestartet. Wie Katzhüttes Bürgermeister Wilfried

Machold (parteilos) mitteilte, wurde der Landgemeinde Großbreitenbach der Entwurf

eines Beitrittsvertrags vorgelegt.

Wechsel in den Ilm-Kreis erst 2023 oder 2024 möglich

Sowohl Großbreitenbach als auch Katzhütte wollten darüber aber erst nach den Bürgermeister-

wahlen Anfang Juni abstimmen. Laut Machold kann Katzhütte nur zu Beginn des Jahres 2023

oder Anfang 2024 in den Ilm-Kreis wechseln. Die Frist für den Wechsel Anfang

2023 laufe aber bereits Ende dieses Monats aus.

Katzhütte will schon seit Jahren zu Großbreitenbach

Bereits im Februar 2018 hatte Katzhütte beschlossen, mit anderen Kommunen die neue Land-

gemeinde Großbreitenbach zu bilden. Diese ging jedoch am ersten Januar 2019 ohne

Katzhütte an den Start. Katzhütte könne rechtlich gesehen nur noch von Großbreitenbach

eingemeindet werden, sagte Machold damals. Dafür müssten die Verträge zwischen

beiden Gemeinden neu ausgehandelt werden.

Bei einer Bürgerbefragung Anfang 2019 stimmte eine knappe Mehrheit der Einwohner

Katzhüttes für den Anschluss an die Nachbargemeinde.

Kürzere Wege in Verwaltungszentren

Katzhütte verspricht sich vom Beitritt zur Landgemeinde Großbreitenbach unter anderem, aus

der langjährigen Haushaltssicherung herauszukommen und kürzere Wege zu Verwaltungs-

zentren.

Quelle: MDR(caf)

Neujahrsgrüsse (01.01.2022)

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